
Ein Migrant aus Afghanistan, der beide Beine verloren hat, betet an einem Feuer in einem Feld außerhalb der serbischen Stadt Subotica.

Ein Migrant aus Afghanistan, der beide Beine verloren hat, betet an einem Feuer in einem Feld außerhalb der serbischen Stadt Subotica.

Ein Bangladeschi fährt im Zug von Alexandroupolis nach Athen nachdem er sich über den Fluss Evros geschmuggelt hat.
Der Weg nach Europa führt für die meisten Flüchtlinge über Istanbul nach Athen. Zehntausende kommen jährlich über den Fluss Evros. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben endet für viele mit dem Tod in den Fluten des Flusses. Andere bleiben in Griechenland hängen, wo die Situation immer dramatischer wird. Amnesty International hat gerade einen Bericht über zahlreiche Menschenrechtsverletzungen an Asylsuchenden und Migranten veröffentlicht.

Die zerstörte Altstadt Aleppos.
In Aleppos Altstadt tobt ein Häuserkampf, wie er extremer kaum sein könnte. Die Rebellen kämpfen mit Rohrbomben und Kalaschnikovs; die Regierung schlägt mit Kampfjets und Panzern zurück. Die Schlacht droht das kulturelle Erbe einer der ältesten Städte der Welt zu zerstören.

Gefangen der Rebellen beten im Gefängnis in Marea.

Jeden Abend protestieren junge Syrer gegen die Herrschaft von Baschar al Assad.
Trotz brutaler Gewalt gegen Oppositionelle hat der syrische Präsident Baschar al Assad weiterhin Rückhalt im Volk. Manche Syrer haben mehr Angst vor der Revolution als vor ihm.
Warum es auch Syrer gibt, die am Aufstand zweifeln – eine Reportage aus der Unruheprovinz Idlib.

All 30.000 Einwohner sind aus Angst vor Racheaktionen aus der Stadt Tawargha geflohen.
Die Stadt Tawargha lag zwischen den Fronten der libyschen Revolution – Misrata im Norden und Sirte im Süden. Bis August lebten hier 25.000 dunkelhäutige Libyer. Unter Gaddafi waren sie Diskriminierung durch die restliche Bevölkerung ausgesetzt. Gaddafi hat sich ihre Loyalität erkauft. Viele von ihnen haben für ihn gekämpft. Misrata wurde von hier angegriffen. Aus Angst vor Racheaktion der Rebellen sind die Tawarghis aus ihrer Heimatstadt geflohen. Heute werden sie willkürlich bedroht und verfolgt.

In einem Schiffscontainer, dem ort seiner Folter, zeigt Mohammed Tarhuni die Narben, die seine Peiniger ihm zugefügt haben.
Polizei und Militär waren dem libyschen Machthaber nicht genug: Um die Revolution in seinem Land niederzuschlagen, setzte er auf besonders brutale Einheiten. Sie sperrten ihre Opfer in Schiffscontainer ein, folterten sie und ließen sie in der Hitze der Container verdursten und ersticken.

Mohammad Salim, 19, wurde laut Angaben seiner Familie von einer Schrotkugel im Auge getroffen als die Polizei auf Demonstranten geschossen hat.
Der Weg zu Frieden in Afghanistan führt durch Kaschmir. Doch im Sommer 2010 scheint eine Lösung des Konflikts in weiter Ferne zu sein. Die Situation im Tal im Norden Indiens ist weiterhin angespannt. Fast jeden Tag kommt es zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Steine werfenden Jugendlichen und der Polizei. In diesem Sommer sind mehr als 100 Menschen bei Protesten umgekommen – die meisten davon unbewaffnete Demonstranten.